Die Künstlerin Kerstin Schuckmann
In vielen Werken meiner künstlerischen Arbeit sind Situationen zu sehen, die die schönen, glücklichen, gelösten, kommunikativen und herzlichen Momente des Lebens zeigen, ebenso wie diejenigen, in denen wir versunken, gelassen, entspannt oder manchmal auch ernst ganz bei uns selbst sind.
Es geht darum, den Betrachter auf emotionaler Ebene zu berühren, Erinnerungen zu wecken an ähnliche Momente und die Fantasie zu beflügeln, das Dargestellte weiter zu denken. Sich nicht nur einzulassen auf das Sichtbare, sondern das Kunstwerk ein Stück weit zum Eigenen zu machen durch geteilte Emotionen und vielleicht die Assoziation möglicher Kontexte. Es entstehen in den Köpfen der Betrachter eventuell kleine Geschichten, die eine persönliche Bindung schaffen zwischen Gemälde und Betrachter und so in dessen Alltag einfließen.
Ungewöhnliche Blickwinkel und Ausschnitte führen nah an die Situation heran, laden ein einzutauchen und – vielleicht nur für einen Moment – Atmosphäre wahrzunehmen, Energie zu spüren, teil zu nehmen am kindlichen Wasserspaß und die Fantasie schweifen zu lassen.
Im Prinzip gilt dies auch für die abstrakten Arbeiten, die viel assoziativen Spielraum lassen, aber vielleicht ebenfalls Impulse zu kleinen Gedankenausflügen geben können.
Mit großer Begeisterung arbeite ich auf unterschiedliche Arten mit Acrylfarben auf Leinwand, Malgrund oder Papier, bei den abstrakten Arbeiten steht mixed media im Vordergrund: Spachtelmassen, Marmormehl, Kieselsteine, Sand, Kohle, Ölkreiden Blattgold, … und natürlich auch wieder Acrylfarben.
Die Vielfalt und das Zusammenspiel der Materialien, zufällige und gesteuerte Entwicklungen im malerischen Prozess sind Bestandteile des intensiven und genussvollen Gestaltens, bei dem ich als Künstlerin unter Verwendung von Facetten meines Alltags selbst in neue Welten eintauche.

